🗽 Abschied von New York – Emotionen, Baseball und ein letztes Feuerwerk
Zum Glück stand heute nicht allzu viel auf dem Programm.
Nach dem spontanen und etwas längeren Abend gestern waren wir froh, einmal ausschlafen zu können.
Als der Wecker schließlich klingelte, hieß es für unseren vierten Mann Kevin erst einmal Koffer packen.
Denn für ihn sollte es heute leider schon wieder zurück nach Deutschland gehen.
Nach einer schnellen Dusche machten wir uns noch einmal auf den Weg in diese unglaubliche Metropole.
Heute allerdings nicht mit Bus oder Bahn.
Wir entschieden uns, unseren Mietwagen zu nehmen und New York noch ein letztes Mal auf eigene Faust zu erkunden.
Auf unserer Liste standen noch drei Dinge, die wir unbedingt erleben wollten:
- das 9/11 Memorial & Museum
- die Brooklyn Bridge
- und zum Abschluss ein Baseball-Spiel der MLB.
Den Anfang machte das 9/11 Museum.
Der 11. September 2001 ist ein Datum, das wohl niemand auf dieser Welt jemals vergessen wird.
Um die Ereignisse von damals besser zu verstehen und noch einmal bewusst zu erleben, entschieden wir uns für einen Besuch des Museums, das direkt an der Stelle errichtet wurde, an der einst die Türme des World Trade Centers standen.
Und was soll man sagen?
Dieses Museum ist unglaublich beeindruckend.
Originale Ausstellungsstücke.
Persönliche Geschichten.
Videos.
Fotos.
Erinnerungsstücke.
Alles ist so aufgebaut, dass man sich zumindest ansatzweise vorstellen kann, welche unfassbaren Ereignisse sich an diesem Tag abgespielt haben.
Wir verbrachten knapp drei Stunden dort.
Drei Stunden, die nachdenklich machten.
Man spürte förmlich, wie tief dieser Tag New York und die gesamte Welt bis heute geprägt hat.
Ein Ort, den wir jedem empfehlen können, der New York besucht.
Anschließend zog es uns weiter zur Brooklyn Bridge.
Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf den Weg über die wohl bekannteste Brücke der Stadt.
Zugegeben:
Es war unglaublich voll.
Menschenmassen hatten offenbar denselben Plan wie wir.
Für meinen persönlichen Geschmack fast schon etwas zu viel.
Aber so ist das nun einmal bei den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt.
Die Brooklyn Bridge selbst ist jedoch absolut beeindruckend.
Die Architektur.
Der Charme.
Und dazu die Skyline von Manhattan im Hintergrund.
Ein wirklich fantastischer Anblick.
Nach einer kleinen Stärkung ging es anschließend zurück zum Parkhaus.
Dort mussten wir uns leider von unserem vierten Mann verabschieden.
Lieber Babo,
du warst in den vergangenen acht Tagen eine echte Bereicherung für unsere Truppe.
Danke, dass du Teil dieses Abenteuers warst.
Wir hoffen, du bist gut im “Good Old Germany” angekommen.
Ab jetzt geht unsere Reise wieder zu dritt weiter.
Für uns führte der Weg anschließend durch den typischen New Yorker Feierabendverkehr nach Queens.
Dort wartete bereits das nächste Stadion auf uns.
Diesmal allerdings kein Fußball.
Sondern Baseball.
Im Citi Field trafen die New York Mets auf die Philadelphia Phillies.
Nach gut einer Stunde Fahrt erreichten wir pünktlich das rund 40.000 Zuschauer fassende Stadion.
Die Atmosphäre war angenehm, familiär und typisch amerikanisch.
Das Spiel selbst…
…sagen wir mal so…
Es gehörte wahrscheinlich nicht zu den spektakulärsten Begegnungen der Saison. 😄
Kein einziger Homerun.
Vielleicht hätten sie Hendric einfach mal an den Schlag lassen sollen.
Am Ende setzten sich die Philadelphia Phillies mit 2:1 durch.
Interessant fanden wir allerdings eine andere Geschichte:
Juan Soto von den New York Mets gilt aktuell als einer der bestbezahlten Baseballspieler der Welt.
Sein Vertrag läuft über unglaubliche 15 Jahre und bringt ihm jährlich rund 60 Millionen US-Dollar ein.
Nicht nur im Fußball werden also astronomische Summen bezahlt.
Nach dem letzten Aus schauten wir uns etwas verwundert an.
Denn kaum jemand verließ das Stadion.
Also blieben wir einfach ebenfalls sitzen.
Und das sollte sich als goldrichtige Entscheidung herausstellen.
Plötzlich begann eine rund 15-minütige Feuerwerksshow, die das gesamte Stadion in ein Lichtermeer verwandelte.
Ein wirklich großartiger Abschluss unseres letzten Tages in New York.
Auf dem Rückweg stellten wir das Navi auf “Mautstraßen vermeiden”.
Dadurch führte uns der Weg noch einmal direkt an der beleuchteten Skyline von Manhattan vorbei.
Ein letzter Blick auf diese faszinierende Stadt.
Ein Moment, den wir noch einmal ganz bewusst genossen.
Zufrieden fielen wir schließlich ins Bett.
Morgen heißt es wieder:
Rucksäcke packen.
Denn das nächste Ziel wartet bereits.
Philadelphia.
Dort steht unser vorletztes WM-Spiel auf dem Programm.
Kroatien 🇭🇷 gegen Ghana 🇬🇭.
Wir haben richtig Bock!
Bis dahin wünschen wir euch ein schönes – und hoffentlich nicht ganz so heißes – Wochenende.
Vielen Dank, dass ihr unsere Reise begleitet.
Viele Grüße
Eure USA-Korrespondenten 🇺🇸⚽🗽


































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