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🚗 Von den Niagara-Fällen nach New York – unser erster großer Roadtrip

​🚗 Von den Niagara-Fällen nach New York – unser erster großer Roadtrip

Heute stand für uns der erste große Roadtrip dieser Reise auf dem Programm.

Der Plan klang eigentlich ganz simpel:

Von den Niagara-Fällen auf der kanadischen Seite zu Fuß über die Grenze in die USA, Mietwagen übernehmen und anschließend knapp 600 Kilometer bis nach New York zurücklegen.

Und das alles rechtzeitig, damit wir am Abend noch ein weiteres WM-Spiel im MetLife Stadium besuchen konnten.

Nach dem Frühstück machten wir uns zunächst gemütlich auf den Weg zur Rainbow Bridge.

Nur wenige hundert Meter trennten uns von den Vereinigten Staaten.

Während wir über die Brücke liefen, hatten wir noch einmal einen tollen Blick auf die Niagara-Fälle, ehe es wenig später zur amerikanischen Grenzkontrolle ging.

Wie schon bei den vorherigen Grenzübertritten waren wir auch diesmal etwas gespannt, was uns erwarten würde.

Am Ende war die ganze Aufregung aber völlig unbegründet.

Wir wurden lediglich gefragt, ob wir bereits zuvor in den Vereinigten Staaten gewesen seien.

Ein kurzes „Ja“ später waren die Pässe abgestempelt und wir offiziell zurück in den USA.

Einfacher hätte es kaum laufen können.

Per Uber ging es anschließend rund zehn Kilometer weiter zur Mietwagenstation.

Kurze Zeit später hielten wir dann die Schlüssel für unseren roten Flitzer in der Hand.

Nächstes Ziel:

🗽 New York City.

Das Wetter zeigte sich leider nicht von seiner besten Seite.

Nieselregen, graue Wolken und teilweise ziemlich trübe Aussichten begleiteten uns auf den ersten Kilometern.

Doch das konnte unsere Vorfreude nicht bremsen.

Schließlich warteten am Ende dieser Reiseetappe New York und ein weiteres WM-Spiel auf uns.

Bevor es richtig losging, wurde noch schnell ein Zwischenstopp bei Walmart eingelegt.

Ein paar Snacks, Getränke und die üblichen Dinge für die lange Fahrt besorgt und schon ging es auf den Highway.

Ein großes Lob an dieser Stelle an Hendric.

Er chauffierte uns die gesamte Strecke souverän und entspannt Richtung Ostküste.

Die Straßen waren überraschend leer.

Keine Staus.

Keine größeren Verzögerungen.

Einfach Kilometer fressen.

Was uns unterwegs allerdings auffiel, war die große Anzahl an Wildtieren am Straßenrand.

Neben zahlreichen Rehen lagen leider auch größere Tiere wie Bären am Straßenrand.

Kein schöner Anblick und definitiv etwas, das man in dieser Häufigkeit bei uns in Deutschland nicht kennt.

Je näher wir New York kamen, desto größer wurde die Vorfreude.

Und dann war es plötzlich soweit.

Die ersten Hochhäuser tauchten am Horizont auf.

Die Einfahrt nach New York war schon für sich genommen ein echtes Erlebnis.

Diese Stadt strahlt einfach etwas Besonderes aus.

Gegen 17:30 Uhr erreichten wir schließlich unser Ziel.

Schnell eingecheckt.

Schnell frisch gemacht.

Und dann trennten sich unsere Wege für einige Stunden.

Kevin und ich machten uns direkt auf den Weg zum MetLife Stadium.

Dort stand am Abend die Begegnung zwischen Norwegen und Senegal auf dem Programm.

Trotz leichtem Nieselregen verlief die Anreise problemlos und wir waren bereits rund eine Stunde vor Anpfiff im Stadion.

Und was soll man sagen?

Wieder einmal ein beeindruckendes Stadion.

Wieder einmal eine fantastische Atmosphäre.

Und vor allem:

Wieder einmal ein richtig gutes Fußballspiel.

Norwegen setzte sich am Ende mit 3:2 gegen Senegal durch.

Angeführt von Superstar Erling Haaland lieferten die Skandinavier eine starke Vorstellung ab.

Die erste Halbzeit verfolgten wir noch aus dem Oberrang.

Doch in der zweiten Hälfte ergab sich plötzlich eine Gelegenheit, die wir uns natürlich nicht entgehen ließen.

Wir wechselten auf Plätze in der Nähe der Haupttribüne und saßen plötzlich direkt über den Trainerbänken.

Die Nähe zum Spielfeld war beeindruckend.

Man konnte jede Anweisung der Trainer verfolgen und bekam ein völlig anderes Gefühl für die Geschwindigkeit und Intensität des Spiels.

Besonders beeindruckt haben uns die norwegischen Fans.

Ihr mittlerweile berühmtes „Rudern“ sorgte erneut für Gänsehaut.

Egal ob am Times Square, auf den Straßen von New York oder im Stadion selbst – überall wurde gemeinsam gerudert und gefeiert.

Eine wirklich starke Fan-Kultur.

Nach dem Schlusspfiff zeigte sich das Wetter dann allerdings noch einmal von seiner unangenehmen Seite.

Wir wurden komplett durchnässt.

Von oben bis unten.

Doch das konnte die Stimmung nach diesem gelungenen Tag nicht mehr trüben.

Also gönnten wir uns noch ein letztes Bier und machten uns anschließend auf den Rückweg.

Und jetzt haltet euch fest:

Für gerade einmal fünf Kilometer Uber-Fahrt wurden knapp 80 Euro fällig.

Willkommen in New York. 😄

Irgendwann fielen wir schließlich müde, aber glücklich ins Bett.

Morgen wartet bereits das nächste Highlight.

Kein Stadion.

Kein Flughafen.

Kein Bus.

Sondern:

🗽 New York City.

Sightseeing steht auf dem Programm.

Und wir sind gespannt, welche Geschichten die Stadt bereithält.

Vielen Dank fürs Lesen und fürs Mitreisen.

Bis morgen!

Euer WM-Reiseteam 🇩🇪⚽🚗🇺🇸


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